Philosophieren heißt Sterben lernen

Hier könnt ihr ja mal nen bissel philosophieren und sowas ;-)
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Teufel100
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Philosophieren heißt Sterben lernen

Beitrag von Teufel100 » So Jan 14, 2007 7:47 am

Ja ich war mal wieder im Internet Unterwegs und habe einen interessanten Text gefunden (den du hier lesen kannst)
Und zwar geht es in dem Text darum den Tot als einen Teil vom Leben hinzunehmen und keine Angst davor zu haben, folgende Dinge im Text haben mich beeindruckt und sind es sicher würdig darüber zu Diskutieren.
Montaigne hat geschrieben:Montaigne sagt: "Es ist ungewiss, ob der Tod uns erwartet; erwarten wir ihn überall!" "Rauben wir ihm gleich am Anfang seinen größten Vorteil: Nehmen wir ihm seine Fremdheit, machen wir mit ihm Bekanntschaft, denken wir an nichts so oft wie an den Tod."
Montaigne hat geschrieben:"Nach dem Leben seid ihr tot", stellt Montaigne fest. "Aber während des Lebens seid ihr Sterbende, und der Tod trifft den Sterbenden viel härter und viel lebhafter und wesentlicher als den Toten."
Und noch vieles mehr, aber ich bin mir sicher das ihr den Text selber lesen könnt. Ich fand ihn sehr interessant und vielleicht geht es euch genauso.

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darkbomber
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Beitrag von darkbomber » So Jan 14, 2007 11:42 am

mhh, joa, das klngt ja so, als wöllte er/sie den tod zum mittelpunkt des lebens machen, meiner meinung nach bissl übertrieben, sicher sollte man sich dmait mal auseindandersetzen, gibt ja auch junge leute, die sich schon mit 20 oder 30 ihren sarg raussuchen un sowas, abba ständig an den tod denken find ich zu überzogen

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Beitrag von Lillebi » So Jan 14, 2007 5:39 pm

"Es gibt also keinen Grund sich zu fürchten, wer keine Angst hat, ist frei."

Wie soll das denn gehen?
Jeder der Empfindungen hat verspürt auch Angst.

Und wer keine Empfindungen hat ist für mich ein armer Hund.
Bild ~ Alles Liebe, Lillebi ~

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Beitrag von Teufel100 » So Jan 14, 2007 6:06 pm

Es geht ja eher um die Angst vor dem Tot, es heißt ja auch, man soll jeden Tag so leben das man Bereit ist zu sterben, was ich schon interessant finde. Es gibt doch auch ein Sprichwort -----> Lebe jeden Tag, als wenn es dein letzter wäre.

Da ist doch schon was wahres dran, denn man kann ja jederzeit vom Tot überrascht werden, keiner weiß wann er kommt und wie er kommt, also sollte man sich doch wenigstens darauf vorbereiten, oder?

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darkbomber
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Beitrag von darkbomber » Mo Jan 15, 2007 5:05 pm

mhh naja, der mensch hat ja die fähigkeit negative sachen zu verdängen, was auch sehr wichtig ist, sonst würde man ja sehr öeicht in depressionen verfallen, wie gesagt, man sollte sich schonmal dait auseinandersetzen. abba bitte schön nicht immer und überall

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Beitrag von Teufel100 » Mi Jan 17, 2007 6:53 am

darkbomber hat geschrieben:mhh naja, der mensch hat ja die fähigkeit negative sachen zu verdängen, was auch sehr wichtig ist, sonst würde man ja sehr öeicht in depressionen verfallen, wie gesagt, man sollte sich schonmal dait auseinandersetzen. abba bitte schön nicht immer und überall
Wenn ich den Text richtig verstanden habe dann geht es ja da gerade darum den Tot zum Mittelpunkt des Lebens zu machen, damit man versteht warum man das Leben genießen sollte. Das heißt, du sollst dir bewusst werden das du irgendwann sterben wirst, das das jeden Moment sein kann und darauf sollst du dein Leben ausrichten, du sollst so Leben das du jederzeit bereit bist zu sterben. Also nicht verdrängen, sondern lernen das es zum Leben dazu gehört.

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Beitrag von darkbomber » Mi Jan 17, 2007 7:15 pm

haja, abba wenn der tod zum ganzen lebensinhalt wird, wozu lebt man dann noch :?

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Beitrag von Teufel100 » So Jan 21, 2007 6:26 am

naja ich glaube das ist eine Verständnis Sache, du sollst den Tot ja nicht zum Lebensinhalt machen, du sollst dir nur Bewusstsein, dass jede Sekunde deine letzte sein könnte und das du genau nach diesem Prinzip leben sollst.

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Beitrag von darkbomber » So Jan 21, 2007 11:03 am

ja klingt vernünftig, ok dann bedank ich mich an dieser stelle mal, für das tolle forum hier bei dir teufel, falls ich nich mehr dazu kommen sollte ;)

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