Schilddrüsenunterfunktion

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Teufel100
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Beitrag von Teufel100 » Fr Jul 22, 2005 6:57 pm

Wäre es denn dann nicht besser ihn Operieren zu lassen ??

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BiaBln
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Beitrag von BiaBln » Fr Jul 22, 2005 7:47 pm

möglicherweise - aber es scheint im moment noch nicht notwendig zu sein ....

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Teufel100
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Beitrag von Teufel100 » Fr Jul 22, 2005 7:53 pm

aber wenn er dann gestreut hat ist es doch noch schlimmer oder ?? und die behandlung würde dadurch doch auch länger dauern und dadurch die kosten deutlich übertreffen als sie es jetzt währen, oder ist meine überlegung einfach nur falsch

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BiaBln
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Beitrag von BiaBln » Fr Jul 22, 2005 10:44 pm

ich denke mal, die ärzte werden wissen, wan was notwendig ist .... Bild

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SeelenQuell
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Beitrag von SeelenQuell » Fr Jul 22, 2005 11:41 pm

Hast Du da nicht mehr Angst vor als den Knoten weg machen zu lassen? Ist doch leichter einen Knoten zu entfernen als wenn es Dir wie Deiner Mutter ergeht und das ganze kompliziert wird.

Aber ich denke Du weisst was Du tust, da kann und will ich Dir auch nicht reinreden. Wirst Deinen Körper sicherlich schon gut genug kennen um keinen Blödsinn zu machen :wink:
Und ich frag mich immer noch wann das eigentlich statt finden soll!!

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Beitrag von BiaBln » Sa Jul 23, 2005 12:09 am

nun - wie gesagt - die ärzte entscheiden, ob und was zu tun ist und die haben mir ja klar und deutlich mitgeteilt, dass das wohl (noch) nicht nötig sei ... Bild

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Beitrag von SeelenQuell » Sa Jul 23, 2005 12:14 am

Ok dann wissen die wohl auch was zutun ist :wink:

Wie gesagt ich hoffe das alles gut geht und es eben bei Dir nicht so arg wird und vorallem hoffe ich das Du mich auf dem laufenden hälst.

Wer weiß, vielleicht gehe ich in 2 Monaten hin und sie stellen auch einen Knoten fest. Glaube ich wäre erstmal geschockt und am Boden zerstört. :?
Und ich frag mich immer noch wann das eigentlich statt finden soll!!

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Beitrag von BiaBln » Sa Jul 23, 2005 12:16 am

ach - so ein knoten muss nix schlimmes bedeuten ..... *abwink* ... bloß ned irre machen ...

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Beitrag von SeelenQuell » Sa Jul 23, 2005 12:30 am

Wollte Dich jetzt auch nicht irre machen :shock:

Ging halt nur von mir aus, wenn ichmal so eine Nachricht bekommen würde das da irgendwas wuchert was da nix zu suchen hat.

Aber immer positiv in die Zukunft schauen :!1:
Und ich frag mich immer noch wann das eigentlich statt finden soll!!

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Beitrag von Sam » Do Dez 07, 2006 4:12 pm

Beschreibung


Bei einer Unterfunktion bildet die Schilddrüse zu wenige oder keine Schilddrüsenhormone. Man unterscheidet angeborene und erworbene Schilddrüsenunterfunktionen. Bei einem Mangel an Schilddrüsenhormonen laufen alle Stoffwechselvorgänge verlangsamt ab.

Etwa 2 Prozent der Frauen und 0,1 Prozent der Männer haben eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose). Meist wird sie zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr entdeckt. Eines von 3000 bis 4000 Neugeborenen kommt mit einer Schilddrüsenunterfunktion zur Welt - Mädchen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Jungen.

Die Schilddrüse ist eine hormonproduzierende Drüse, die im vorderen Halsbereich unterhalb des Kehlkopfes liegt. Die Schilddrüsenhormone beeinflussen nahezu alle Stoffwechselvorgänge des Menschen. Es werden zwei Schilddrüsenhormone unterschieden: Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3).

Für die Bildung der Hormone braucht die Schilddrüse Jod, das mit der Nahrung aufgenommen wird. Übergeordnete Zentren im Gehirn - Hypothalamus und Hypophyse - steuern die Produktion dieser Hormone. Bei einem Mangel von Schilddrüsenhormonen im Blut werden in den Gehirnzentren Hormone freigesetzt, welche die Schilddrüse zur Produktion von T3 und T4 anregen.

Ursache

Die Produktion der Schilddrüsenhormone unterliegt einem Regelkreis. Beteiltig sind die Schilddrüse und bestimmte Gehirnareale (Hypothalamus und Hypophyse). Dieser Regelkreis kann an verschiedenen Stellen gestört sein und zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen. Zusätzlich braucht die Schilddrüse zur Hormonbildung Jod. Am häufigsten sind Erkrankungen der Schilddrüse die Ursache der Unterfunktion.

Eine erworbene Schilddrüsenunterfunktionen entsteht häufig als Folge einer chronischen Entzündung der Schilddrüse (Hashimoto-Thyreoiditis). Dabei bildet der Organismus Antikörper gegen das eigene Schilddrüsengewebe. Es wird zerstört und kann keine ausreichenden Mengen an Schilddrüsenhormonen produzieren. Warum die Antikörper gebildet werden, ist noch unbekannt.

Zu geringe Konzentrationen an Schilddrüsenhormonen können auch durch eine vorangegangene Therapie bei einer Schilddrüsenüberfunktion verursacht werden. Dazu gehören die Bestrahlungen mit radioaktivem Jod oder eine Behandlung mit Medikamenten. Auch eine Schilddrüsenoperation kann zur Unterfunktion führen, z.B. bei einem Kropf.

Eine seltene Ursache für der Schilddrüsenunterfunktion ist die mangelnde Bildung des Schilddrüsensteuerungshormons in der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse). Dadurch erhält die Schilddrüse keine Impulse für die Hormonproduktion.

Angeborene Schilddrüsenunterfunktionen entstehen durch eine mangelhafte Entwicklung der Schilddrüse, eine Schilddrüsenunterfunktion der Schwangeren sowie Fehler in der Hormonbildung.


Symptome


Die Schilddrüsenunterfunktion betrifft alle Organe des Körpers. Der innere und äußere Lebensrhythmus verlangsamen sich; es kommt zu Leistungs- und Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Desinteresse, gesteigerter Kälteempfindlichkeit und Verstopfung. Außerdem kann sich ein Kropf entwickeln.

Bei ausgeprägtem Hormonmangel sind folgende Symptome typisch:
• verminderter Appetit;
• Gewichtszunahme;
• trockene und kühle Haut;
• heisere und tiefe Stimme;
• dünner werdendes, struppiges Haar;
• Herzvergrößerung und Verlangsamung des Herzschlags (Bradykardie);
• Früharteriosklerose in Folge von erhöhten Cholesterinwerten;
• Zyklusstörungen bei Frauen.
Bei älteren Menschen ist Leistungsschwäche oft das einzige Symptom, das auf eine Schilddrüsenunterfunktion hindeutet. Deshalb wird sie oft nicht erkannt und leicht mit allgemeinen, altersbedingten Veränderungen verwechselt.

Babys mit angeborener Schilddrüsenunterfunktion zeigen bei der Geburt Anzeichen wie Trinkfaulheit, Verstopfung und Bewegungsarmut. Im weiteren Verlauf kommt es zu Wachstumsverzögerungen sowie geistiger Retardierung.


Therapie


Die Schilddrüsenunterfunktion wird lebenslang medikamentös behandelt. Dabei verschreibt der Arzt künstliche Stoffwechselhormone. Man beginnt mit einer niedrigen Dosis und erhöht sie stufenweise, bis die gewünschte Dosis erreicht ist. Die Medikamente müssen morgens auf nüchternen Magen eingenommen werden. Ist die angestrebte Dosis gefunden, braucht man meist nur einmal jährlich seinen Stoffwechsel durch eine Blutentnahme überprüfen zu lassen.

Bei der Hashimoto-Thyreoiditis kann zusätzlich Selen gegeben werden. Dadurch wird die Antikörperbildung verringert.

Bei der angeborenen Schilddrüsenunterfunktion wird das fehlende Schilddrüsenhormon ebenso ersetzt. Dann entwickelt sich das Kind normal. Bereits vorhandene geistigen Entwicklungsschäden könne in der Regel nicht rückgängig gemacht werden.
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